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Streckenverlauf

Die Entfernung von Milngavie bei Glasgow nach Fort William beträgt etwa 154 km, dabei sind 4.500 Höhenmeter zu überwinden. Danach ging es noch von Fort William einige Kilometer in den Great Glen Way.

West Highland Way 11.04.2016 - 22.04.2016

Nachdem ich wieder mal am recherchieren war, welche neue Strecke mich neugierig macht, stieß ich auf diesen Weg. Bisher bin ich eher in südlichen Gefilden gelaufen, so faszinierte mich die Vorstellung mit dem Zelt in einer etwas rauheren Gegend unterwegs zu sein. Und es sollte a...kalt werden, dafür wurde ich von den berüchtigten Highland-Midges verschont, kleinen, aber in Massen auftretenden beißenden Mücken.

Unterkünfte West Highland Way

Tag 1

Ankunft Glasgow

Von Schönefeld ging's mit Ryanair los und nach ner harten Landung fand ich mich bei trübem Wetter in Glasgow wieder. Dort tauschte ich erstmal paar Euro in Pfundnoten und nahm dann den Shuttle-Bus nach Glasgow Central-Station. 500 m in Richtung Clyde-River lag mein gebuchtes Euro-Hostel, ne Art Jugendherberge, sehr preiswert. Nachdem ich meine Koje im Mehrbett-Zimmer belegt hatte, ging's erstmal in die City. Zuerst mußte ich Heringe für mein Zelt kaufen, die hatte man mir beim Security-Check in Berlin einkassiert. Zufällig gab's gleich um die Ecke nicht nur nen Lidl für meine morgige Verpflegung, sondern auch nen Shop, wo alles 1 Pfund kostete. Und die hatten sogar Zeltheringe. Die City selbst fand ich nicht so überragend, aber einiges vom Sehenswerten befand sich auch etwas außerhalb, das schaffte ich heute nicht mehr. Also ging's über den George Square, vorbei am schönen Bahnhof Central-Station, danach zum ehemaligen Bahnhof St. Enoch (heute Cafe) und am Ende noch paar Kilometer den Clyde-River entlang. War schon enorm laut und hektisch hier, was mir als Fußgänger aber Probleme machte, war der Linksverkehr. Echt gewöhnungsbedürftig: da schauste nach links und alles ist frei und plötzlich wirste von rechts bald platt gemacht :-)

Tag 2

Milngavie - Milarrochy

So auf zum WHW ... nach dem Frühstück im Hostel nahm ich für 2,50 £ den Zug nach Milngavie (gesprochen Mulgay), ungefähr 12 Kilometer außerhalb von Glasgow. Gleich hinter'm Bahnhof begann der Westhighland-Way, hier steht ein Obelisk mit einer stilisierten Distel. Am Beginn führt der Weg durch einen Park, danach weiter durch einen Wald. Vorbei an kleinen Seen, vereinzelten Häuser, durch Gatter mit Kühen und der Glengoyne Distillery zieht sich der Weg über leichte Hügel in die Lowlands. Spezielle Übernachtungspläne hatte ich nicht, ich schaute einfach unterwegs, wo ich mein Zelt aufschlagen könnte. Trotz zunehmenden Regens ließ ich die Zeltplätze Gartness und Easter Drumquhassel Farm aus, da dort außer ner matschigen Wiese rein gar nichts war. Es war auch noch zu zeitig, deshalb wollte ich nach Drymen einen ausgeschilderten Platz zum Zelten finden. Den fand ich jedoch nicht, so beschloß ich einfach soweit zu laufen bis ne gute Zeltstelle kommt. Der Regen nahm zu, es wurde bergiger. Durch den Garadhban Forest ging's es zum Conic Hill. Bei strömendem Regen traf ich am Fuß des Berges einen jungen Studenten, Stefan. Wir verstanden uns gut und liefen die nächsten Tage zusammen. Nach dem anstrengenden Anstieg gab's zur Belohnung ne riesige Aussicht über Loch Lomond und die dahinterliegenden Highlands. In Balmaha tankten wir nochmal Essen und Bier auf, 5 km weiter war das Ziel erreicht: der Zeltplatz Milarrochy. Im Regen bauten wir unser Zelt auf, Dusche wurde grad repariert und ein kleines Kochgebäude war eiskalt. Es gab keine Möglichkeit sich etwas aufzuwärmen. Später kamen noch 2 Israelis und wir verbrachten den Abend frierend zusammen mit Erzählen und Essen, ich natürlich mit paar Bierchen.

Zum Video: Berg vor Balmaha

Tag 3

Milarrochy - Rowchois Bothy

Durchgefroren, war ich froh dass ich aufstehen und loslaufen konnte. Stefan hatte, Gott sei Dank nen Kocher dabei, so dass es früh nen Kaffee gab. Ich hatte daran gar nicht gedacht. Heute verlief die Strecke teils am Ufer, teils einen schmalen felsigen Pfad am Loch Lommond entlang. Durch den kleinen Ort Rowardennan, vorbei an Rob Roys Prison, war unser Ziel eine Schutzhütte im Wald, Rowchois Bothy. Das Wetter spielte einigermaßen mit und so hoffte ich auf ne trockenere wärmere Nacht. Dort angekommen in der total idyllischen Hütte, suchten wir erstmal Holz und machten Feuer im Kamin. Wir trafen unterwegs einige Wanderer und dachten, es kämen noch paar Leutchen, aber wir sollten allein bleiben. Es dauerte bis das Feuer bei dem feuchten Holz soweit war, dann war es aber richtig gemütlich. Die Schlafsäcke wurden auf einem Holzpodest ausgebreitet, danach gab's Speis und Trank. Vor der Hüttentür sah man nachts gar nichts, nicht mal die Hand vorm Gesicht, es war absolute Ruhe im Walde, schon irgendwo ungewohnt. Leider kühlte es nachts, nachdem das Feuer erloschen war, schnell wieder ab und so klapperte ich wieder vor mich hin.

Tag 4

Rowchois Bothy - Beinglas Farm

Nachdem heißen Kaffee liefen wir heute trockenen Fußes weiter am felsigen Ufer des Loch Lommond bis zum Ende des See's. Wir passieren viele Wasserfälle, das Laufen gestaltet sich schwierig, über große Gesteinsbrocken auf und ab, man kommt kaum vorwärts. Paar Kilometer nach dem See-Ende gibt es eine weitere Schutzhütte an einem Bach, Doune Bothy. Wir schauen mal kurz rein, sie sieht etwas nobler aus, wir müssen aber noch paar Meter machen. Der Weg wird besser und wir kommen bald in die Highlands. Heute treffen wir auch einige Wanderer mehr, paar kamen uns entgegen. Man sieht auch öfter mal Schotten Teile des WHW's entlang joggen, meist in kurzen Hosen, wettertechnisch sind sie schmerzfrei :-) Kurz vorm heutigen Ziel überholen wir noch nen Engländer, Rick, er sollte uns noch mehrfach begegnen. Wie Stefan am Abend von ihm erfuhr, durchläuft er Großbritannien vom Süden bis zum Norden. Hut ab. Beinglas Farm, das heutige Etappenziel, ist der schönste Zeltplatz auf der Strecke, nach dem Zeltaufbau gab es die erste heiße Dusche nach 3 Tagen, herrlich. Bei schottischem Bier und dem Nationalgericht Haggis (gefüllter Schafmagen) saßen wir noch paar Stunden in dem Zeltplatz-Pub.

Tag 5

Beinglas Farm - Tyndrum

Bevor es in die Highlands geht, gab es Frühstück heute mal im Pub. Die Anstiege wurden länger, die Berge rundherum mächtiger. Am rechten Ufer des River Falloch entlang wandern wir einen bequemen Pfad entlang, vorbei an malerischen Stromschnellen, kleinen Schluchten und Wasserfällen. Nach Derrydorach überqueren wir den Fluß, kurz darauf führt eine eigentlich für Vieh gedachte, niedrige Unterführung auf die andere Talseite. Bei Crianlarich haben leider schon die Hälfte des West Highland Way hinter uns. Noch ein An- und Abstieg durch den Wald, dann überqueren wir die Fernverkehrsstraße und passieren die Ruinen des Klosters St Fillan. Die letzten Kilometer nach Tyndrum verlaufen inmitten von Wiesen nahe des River Fillan. Am steinigen Flußufer machen wir nochmal Picknick, wir sind sonst zu zeitig in Tyndrum. Die Bergkulisse um den Ort herum ist beeindruckend. Auch der Zeltplatz hier ist sehr gepflegt, allerdings nichts da zum Aufwärmen, denn es wurde zunehmend eisig am Abend. Da es hier die letzte Einkaufsmöglichkeit bis Kinlochleven ist, füllten wir im Ort nochmal ordentlich Verpflegung auf. Stefan's Kocher war wieder mal Gold wert, heiße Nudeln wärmten noch kurzzeitig auf ehe es ins frostige Zelt zur Ruhe ging.

Tag 6

Tyndrum - Wildcampen etwa 10 km nach Bridge of Orchy

Die Strecke von Tyndrum nach Bridge of Orchy führt entlang der Eisenbahnlinie durch eine wunderschöne Bergschlucht. Auf der rechten Seite flankieren uns 2 mächtige Berge, kurz vor dem Ort Auch unterqueren wir wieder die Bahnlinie durch einen "Viehtunnel". Die Strecke ist bequem zu laufen, das Wetter noch prima, schon bald erreichen wir den Bahnhof von Bridge of Orchy. Der Ort selbst besteht neben einem Hotel nur aus wenigen Häusern. Nach einer kurzen Rast überqueren wir die Brücke über den River Orchy. Steil bergauf geht es über einen Pfad auf den Mam Carraigh, von hier hatte man eine gigantische Aussicht. Der folgende Abstieg zum Inveroran Hotel war sehr steinig, belohnte aber ebenso mit herrlichen Ausblicken. Nach ner kleinen Essenspause führt unser weiterer Weg an der Forrest Lodge vorbei auf einer alten Militärstraße in das Rannoch Moor, das größte schottische Moor. Im Sommer soll's hier unerträglich sein durch die Midges, jetzt scheints denen noch zu eisig hier zu sein. Die Highlands sind so schon kaum bewohnt, aber die nächsten 11 km wurden noch einsamer. Es ging bergan, ab und an säumte ein Waldstück unseren Weg. Es begann zu schneien und wir suchten eine Stelle zum nächtigen. Einige Kilometer weiter wurden wir fündig, windgeschützt zwischen paar mannshohen Hügeln war man vor Wetterkapriolen geschützt. Zwar kam die Sonne wieder raus, doch es blieb durch den Wind eiskalt hier. Während des Abendessens beobachteten wir die Rehe am Waldstück gegenüber, ein kleiner Vogel beobachte dagegen uns. Ungewöhnlich zahm kam er für paar Brotkrümel ziemlich nahe. Noch die gigantische Umgebung im Licht der Sonne genießen, danach war's Zeit für's windabweisende Zelt.

Tag 7

Wildcampen etwa 10 km nach Bridge of Orchy - Kinlochleven

Gleich auf den ersten Kilometern trafen wir Rick, er hatte nicht weit von uns sein Zelt aufgeschlagen. Die Strecke führte weiter leicht bergan, erst oben hatte man den Blick frei ins nächste Tal, wieder flankiert von Bergriesen. Nach der Überquerung der A82 pausierten wir erstmal am Kingshouse Hotel und beobachteten die freilaufenden Rehe, die sogar aus der Hand fraßen. Von da ging es weiter Richtung Altnafeadh, ständig den mächtigen Stob Dearg neben uns. Ab Altnafeadh schlängelt sich ein steiniger Pfad steil aufwärts zum Devil´s Staircase. Trotz Regen hatten wir oben eine wunderschöne Aussicht auf den Eingang in das Glen Coe. Die letzten Kilometer bis Kinlochleven waren extrem steinig, extremer Wind und Regen machten den Weg nicht leichter. Vorbei an einer Art Pumpspeicherwerk ging's steil ins Tal, wir überquerten eine kleine Brücke mit einem schönen Wasserfall und landeten schließlich auf dem Zeltplatz am Ortseingang. Nach der ersehnten heißen Dusche war ne warme Mahlzeit mal wieder der Plan. Also ab ins einheimische Pub, urgemütlich und laut. Hier konnte man nach nem eisigen Tag natürlich lange sitzen, also ging's nach der warmen Mahlzeit nahtlos über zur Whisky-Verkostung: Highland-Whisky, ich bin begeistert und am Ende auch aufgewärmt :-)

Tag 8

Kinlochleven - Zeltplatz 5 km vor Fort William

Im Supermarkt tankten wir hier nochmal ordentlich Verpflegung auf, ehe wir uns, diesmal jeder für sich, auf den letzten Teil des WHW's machten. Kinlochleven liegt in nem tiefen Tal, logischerweise ging's früh dann gleich steil bergan zum Lairigmor hinauf. Schier endlos verlief der Weg durch's Lairigmor, vorbei an wundervoll romantischen Ruinen. Es regnete wieder und war extrem windig. Erst später bot sich ein Waldstück für ne Pause an. Den Ben Nevis, den höchsten Berg Großbritanniens (1.344 m) schon im Blick ging's nochmal steil bergan und danach in einen wunderschönen naturbelassenen Wald hinein. Nach nem abgeholztem Waldstück nochmal hoch und man hatte einen herrlichen Blick ins Tal nach Fort William, rechts immer den Ben Nevis. Paar Mountainbiker überholten mich, Zeit für paar Fotos. Danach lief ich eine ruhige Straße ins Tal und bog etwa 5 km vor Fort William zur campsite ab. Nur wenige Leute zelteten im April auf dem riesigen Zeltplatz, ich hatte schon überlegt, ob ich bis Fort William laufe. Aber ich hatte noch Zeit, nichts vorgebucht und überlegte wie ich die nächsten Tage verbringen will. Auf den Ben Nevis hoch oder noch ein Stück Great Glen Way? Zeit nachzudenken hatte ich und nach paar Bierchen verschob ich die Entscheidung auf morgen :-)

Tag 9

Zeltplatz 5 km vor Fort William - Fort William und 10 km Great Glen Way

Schon in der kalten Nacht freute ich mich auf ne warme Unterkunft heute. Also zeitig die letzten Kilometer geschrubbt, es ging in die City, vorbei am Eingang zum Ben Nevis Aufstieg. Wenn ich den Aufstieg noch mache, dann ohne meinen Rucksack, also erstmal Unterkunft suchen. Am alten Ende des WHW vorbei, lief ich erstmal in die schöne Innenstadt, immer mit Blick auf günstige Übernachtungsmöglichkeiten. Komischerweise gab es kaum freie B&B's, wahrscheinlich war noch keine Saison, denn an der Anzahl Hiker kann's nicht liegen, so viele hatte ich nicht gesehen. An der WHW-Bank nochmal sinniert, ja, der Weg war jetzt gegangen, Ende, finito. Viel zu schnell ging's. Erst am anderen Stadtrand fand ich ne günstige Unterkunft, ein Hotel zwar, aber billiger als die meisten B&B's. Also eingecheckt, es war erst vormittag. Fort William liegt am Ufer des Loch Linnhe, der längsten Meeresbucht Schottlands und ich hatte nach den Highlands Lust auf Meer. Deshalb entschied ich mich noch etwas an der Bucht entlang in den Great Glen Way hineinzulaufen. Am Supermarkt der Innenstadt und dem Old Fort vorbei, verlief der erste Teil des Weges durch die Vorstadt. Erst danach kam ich ans Ufer des Loch Linnhe, hier lag noch ein gestrandeter Kutter, paar Kilometer weiter bog ich rechts rein auf den Weg am Caledonian Canal entlang. So lief ich noch paar Kilometer die schnurgerade Strecke, am späten Nachmittag musste ich langsam den Rückweg antreten. Und wen traf ich dort? Rick, er trat hier den letzten Part seiner Großbritannien-Durchquerung an. Wir quatschten noch ein bischen, er hatte es nicht eilig, er lief immer soweit wie er Lust hatte und zeltete dann. Ich hatte auch Zeit, es war mittlerweile wunderbarer Sonnenschein und so wandelte ich noch etwas durch die Stadt und später ins warme Hotelbett.

Tag 10

Fort William - Glasgow

Im nachhinein hätte ich anders entschieden und wäre noch den Ben Nevis hoch, aber naja. Irgendwie schoß es mir jedenfalls in den Kopf ne Fahrkarte für heute mittag Richtung Glasgow zu lösen. Vorher war ich noch im Supermarkt Saft kaufen, wie sich's herausstellte, hatte ich nun 2 Flaschen Sirup, eine davon schon halb ausgetrunken :-( Lief halt nicht jeden Tag glatt. Dafür verlief die Rückfahrt per Zug mitten durch die Highlands, wunderhübsch. Und der Sonnenschein blieb, die folgenden Tage, auch in Glasgow. In Queenstreet angekommen, wanderte ich den Clyde-River entlang, bis mich laute Reggae-Musik zu nem großen Park lockte, Glasgow Green. Hier war heute scheinbar die ganze Studentenschaft inklusive einiger Hippies versammelt. Mittendrin der Cannabus, hier gab's heute das ganze Cannabis-Programm, inklusive Workshops, Verkauf, Infos. Reggae ist mein's und so verbrachte ich hier noch einige Stunden im Sonnenschein ehe es zurück ins Euro-Hostel ging.

Zum Video: Zugfahrt zurück nach Glasgow, Highlands

Zum Video: Impressionen Highlands

Zum Video: Impressionen Highlands

Tag 11

Glasgow - Clydebank (Titan crane)

Gestern hab ich noch recherchiert, wie ich wohl den letzten Tag hier verbringen werde. Mich schreckte der Gedanke ab in dieser verkehrsreichen lauten Stadt auf sightseeing-tour zu gehen, komme ich doch grad aus Natur pur. So entdeckte ich den Titan crane, ich mußte nur dem Clyde-River zur Clyde-Bank folgen, weit außerhalb des Stadtkerns. Heute nur für Besucher zugänglich, war der beeindruckende Kran am Bau riesiger Schiffe wie Queen Mary, Queen Elizabeth 1 und 2 und der Britannia beteiligt. Am ticket-office wartete ich ne Stunde, obwohl dranstand, die guides wären in 5 Minuten zurück. Es war wohl geschlossen wegen Besuchermangel, wer weiß. So konnte ich nur bis auf 20 m an den Kran heran, nun gut, es war auch so ein beeindruckendes Zeugnis der Ingenieurskunst. Auf dem Weg hin und zurück, teils auf Radwegen, teils an der Fluss-Promenade, lagen noch die modernen Architekturen vom Scotland's Museum of Transport and Travel (mit dem Heckensofa) und das Scottish Exhibition and Conference Centre (SECC). Sonne pur, viel gelaufen, so konnte ich den Abend mit paar Bierchen am Clye-River ausklingen lassen.

Zum Video: Clydebank

Tag 12

Glasgow - Berlin

Mit dem Airport-Shuttle ging's zum Flughafen, dort gab's noch ne Schrecksekunde, das Gebäude wurde geräumt, Sirenen heulten. Aber war wohl doch nur ein falscher Alarm, es gab auch keinerlei Panik, kurz darauf durften alle wieder rein. Wieder in Deutschland angekommen, war vorm Berliner Hauptbahnhof noch ne sehr hightech-mäßige Mexico-Ausstellung. Nach deren Besuch schlenderte ich noch die restliche Zeit bis Zugabfahrt durch die Abenddämmerung an der Spree entlang. Sachsen, ich komme ...