Kalabrien

Italien

Capo Vaticano

Über den Airport Lametia Terme erreichten wir Kalabrien. Mit dem Shuttle fuhren wir ans tyrrhenische Meer. Dort angekommen, nahmen wir erstmal unser wunderhübsches Hotel in Beschlag. Es lag paar Kilometer entfernt von Capo Vaticano, in Torre Santa Maria. Wir konnten uns nicht vorstellen, warum hier so wenig Betrieb herrscht, es liegt direkt an einer Steilküste mit traumhaften Ausblicken auf die Küste. Den genauso zauberhaften Pool nutzten wir erst am Abend, wir mußten uns erstmal bewegen nach der Anreise. So wanderten wir zunächst zum bekannten Aussichtspunkt Capo Vaticano, einem Felsvorsprung am Meer. Auf dem Weg zum Leuchtturm reiht sich ein Hotel ans andere. Aber daneben bietet sich wieder ein herrlicher Ausblick über die Küste.

Wir liefen an zahlreichen Feigenkakteen vorbei, einen Weg hinunter an den Strand. Klares Wasser, blauster Himmel. Wir mußten danach noch in den Ort, schauen wie und von wo man hier auf Entdeckungfahrten gehen kann. Im hiesigen Markt wurden wir fündig, von da fuhren die Busse und man konnte Ausfahrten buchen. So, nun aber schnell zurück an den Pool, baden hinein in den Sonnenuntergang 🙂.

Tropea

Am nächsten Morgen nahmen wir den Shuttle Bus nach Tropea. Dieser hielt etwas außerhalb und wir liefen eine geschäftige Straße in die Altstadt. Tropea liegt auf einem Felsplateau, man hat herrliche Sicht auf darunterliegende Sandstrände mit türkisblauem Wasser. Hauptattraktion ist aber die auf einem vorgelagerten Felsen gelegene Wallfahrtskirche Santa Maria dell’Isola. Sie soll seit 1066 im Besitz der Benediktinerabtei von Monte Cassino sein, komisch, das liegt natürlich weit weg. Aber dahin marschierten wir zuerst. An der Porta vaticana nahmen wir die Treppe zum Strand hinunter, dann ging's wieder Treppen hinauf auf den Sandsteinfelsen.

Pilgerziel ist die Kirche v.a. wegen eines Porträts der Jungfrau Maria aus dem 12. Jahrhundert, der Schutzpatronin von Tropea. Neben dem einzigartigen Panoramablick auf den Ort und die Küste, lädt hinter dem Gebäude ein sehr gepflegter mediterraner Garten zum Verweilen ein. Wir liefen wieder hinab und am schönen Sandstrand Spiaggia di Tropea unterhalb der Felsmauer entlang. Ein Stück um den Fels herum liefen wir wieder hinauf in die Altstadt. An zahllosen gemütlichen Restaurants, Cafés und Souvenirläden vorbei, probierten wir das lokale Eis Tartufo, eine Vanilleeiskugel mit einem Schokoladeüberzug und Schokoladencrèmesosse gefüllt. Mein Freund aus Rom, der hier geboren ist, hatte dafür die Gelateria Gelati Tonino empfohlen. Ein Traum. Dann war es schon wieder Zeit zum Bus zu laufen, der Sonnenuntergang am Pool ruft 🙂.

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